Kulturcafé http://kulturcafe.posterous.com Most recent posts at Kulturcafé posterous.com Wed, 23 May 2012 05:25:00 -0700 9. Berliner stARTtogether am 31. Mai http://kulturcafe.posterous.com/9-berliner-starttogether-am-31-mai http://kulturcafe.posterous.com/9-berliner-starttogether-am-31-mai

"Ressourcen sparen durch Kollaboration?" - so lautet das Motto des nächsten stARTtogether, das am 31.5. unter Federführung von Karin Janner und Hie-Suk Yang in der Berliner "Turnhalle" stattfindet. Eingeladen sind Michael Müller und Jörn Brunotte von Culture to Go, um über Ihre Erfahrungen mit institutionellen Kollaborationen im Social Media Bereich zu berichten. Ich hoffe, wir sehen uns!

Alle wichtigen Infos hat Karin bereits im Kulturmarketing Blog zusammengefasst. 
Anmelden kann man sich über Facebook oder per Mail: janner@kultur-projekte.net

Restaurant-turnhalle-friedrichshain-10348354

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Wed, 16 May 2012 03:20:00 -0700 10 Jahre Project Human Aid http://kulturcafe.posterous.com/10-jahre-project-human-aid http://kulturcafe.posterous.com/10-jahre-project-human-aid

Alles begann in einem Hinterzimmer einer Kreuzberger Kneipe. Schön zu sehen, was daraus entstanden ist.

https://www.facebook.com/ProjectHumanAid

http://www.project-human-aid.de/hilfe/hilfe.htm

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Sun, 06 May 2012 13:15:00 -0700 #siggitweet http://kulturcafe.posterous.com/siggitweet http://kulturcafe.posterous.com/siggitweet

Die Kommunikationskultur deutscher Politiker auf Twitter lässt sich am besten mit einem schönen Satz von Ronald Pofalla an Wolfgang Bosbach zusammenfassen: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!".

Siggi

Dieser freundliche Herr twittert bislang noch nicht, es steht aber zu befürchten, dass er bald auch auf diesem Wege seinen Kollegen in die Eier treten wird.

Cdu-gs-pofalla_09b

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Wed, 18 Apr 2012 03:59:00 -0700 Mensch, GEMA! http://kulturcafe.posterous.com/mensch-gema http://kulturcafe.posterous.com/mensch-gema

Es wird wirklich Zeit, dass der Urheberrechtsverwaltungskoloss (URVK) sich mit Google einig wird.

Kürzlich habe ich für den Vioworld-Blog einige Workshops beim Dance Summit besucht, wobei dummerweise auch etwas Musik im Hintergrund zu hören war (nichts ungewöhnliches für eine Tanzstunde). Hier das Ergebnis meines Video-Beitrags :

Gema
Mir tut das auch leid. Ehrlich.

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Fri, 23 Mar 2012 07:35:00 -0700 Raus aus den Heiligen Hallen! Die Kulturtempel müssen sich weiter öffnen. http://kulturcafe.posterous.com/raus-aus-den-heiligen-hallen-die-kulturtempel http://kulturcafe.posterous.com/raus-aus-den-heiligen-hallen-die-kulturtempel

Unnötig zu erwähnen, dass die meisten Kultureinrichtungen das Web bislang eher suboptimal für Ihre Zwecke einsetzten. Aber hilft es, sich darüber zu beklagen? Vielmehr sollte man sich fragen, ob der Branche nicht allzuoft etwas als "überlebensnotwendig" verkauft wird, das evtl. (noch) gar nicht so wichtig ist?

"Transmedia Storytelling" lautete das Motto der letztjährigen stARTconference, entsprechend mager fiel das Interesse von Seiten der Kulturschaffenden aus. Beim aktuellen Crowdfunding-Projekt für die stART12 sieht es so aus, als sei man hier bereits am Start stecken geblieben. Warum? Vielleicht braucht eine Kultureinrichtung keine Konferenzen oder Web-Erklärer, sondern erstmal die banale Einsicht, dass man mit dem was man macht, rausgehen muss - und "draußen" bedeutet heutzutage "ins Netz"! Das nötige Know-How kann man sich auch in kleineren Runden wie z.B. den von Karin Janner initiierten stARTtogethers oder mit einer Inhouse-Schulung holen - das ist alles keine Geheimwissenschaft à la Sarastro.

Die Museen präsentieren sich im Netz schon recht gut, Theater und Orchester werden nach und nach folgen. Auf zwei interessante Beispiele bin ich kürzlich gestoßen:

• das Theater Ulm streamt sein aktuelles Stück "Rommel - ein deutscher General" am 27.3. live aus dem Großen Saal und unterstreicht dabei ausdrücklich die Absicht, mithilfe des Internet dem weitgehend kulturfreien Fernsehprogramm etwas entgegenzusetzen.

• die Junge Deutsche Philharmonie spielt am 29.3. live und kostenlos in der Digital Concert Hall der Berliner Philharmonie, die sich jetzt auch für Jugend- und Studentenorchester öffnet.

Auch wenn dies einstweilen erfreuliche Einzelfälle sind und die Vernetzung der genutzten Kanäle noch zu wünschen übrig lässt - die Marschrichtung ist klar: zeigt her eure hochwertigen, mit öffentlichen Geldern produzierten Konzerte, Premieren und Ausstellungen! Macht euch sichtbar! Wer von Hause aus spannende Geschichten erzählt, braucht sich um Hypes wie Transmedia Storytelling nicht den Kopf zu zerbrechen.

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Fri, 16 Mar 2012 04:30:00 -0700 "We´re building something epic..." http://kulturcafe.posterous.com/were-building-something-epic http://kulturcafe.posterous.com/were-building-something-epic

Apps
Wer denkt, er sei entweder zu langsam oder zu uninteressiert um mit der wachsenden Flut an "incredible" Apps Schritt zu halten, dem sei dieser Artikel auf Netzwertig.com empfohlen

Die Kernpunkte:

  • Die Zeit der Nutzer ist begrenzt
  • Die Experimentierfreude der Nutzer ist gering
  • Das Vertrauen in die Versprechungen neuer Startups ist gering
  • Der Mehrwert vieler Apps wird Anwendern nicht klar
  • Die Austauschbarkeit vieler Apps ist hoch
  • Die Qualität mancher Apps lässt zu wünschen übrig
  • Das Gründerteam ist nicht fähig genug (alias: die Hürden, um eine mobile App zu entwickeln, sind niedriger denn je).

Schön, dass es mal jemand ausspricht!

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Wed, 14 Mar 2012 03:51:00 -0700 Wieviel Bildung braucht das Land? http://kulturcafe.posterous.com/wieviel-bildung-braucht-das-land http://kulturcafe.posterous.com/wieviel-bildung-braucht-das-land

Das deut­sche Bildungssystem steht vor ei­nem Kol­laps. Das be­haup­ten vier Ex­per­ten und for­dern einen ra­di­ka­len Um­bau: Die Hälf­te al­ler Schulen und Universitäten soll­te ge­schlos­sen wer­den.

Irritiert? Zugegeben, ich habe diesen Text von Spiegel-Online genommen und ein paar Begriffe ausgetauscht. Hintergrund ist die Veröffentlichung des Buches "Der Kulturinfarkt". Dieses Gedankenspiel zeigt aber vielleicht die Absurdität der neuerlichen Debatte um die Finanzierbarkeit der deutschen Kulturlandschaft. 

Hier das Original:

Wie viel Kul­tur braucht das Land?

Das deut­sche Sub­ven­ti­ons­sys­tem steht vor ei­nem Kol­laps. Das be­haup­ten vier Ex­per­ten und for­dern einen ra­di­ka­len Um­bau: Die Hälf­te al­ler Thea­ter, Mu­se­en und Bi­blio­the­ken soll­te ge­schlos­sen wer­den.

http://www.spiegel.de/spiegel/

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article13920761/Droht-uns-der-Kulturinfarkt.html

http://www.amazon.de/Kulturinfarkt-Gleiche-Kulturpolitik-Kulturstaat-Kultursubvention/dp/3813504859


Quelle: nrares/ Flickr 

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Wed, 15 Feb 2012 03:54:00 -0800 Blogparade: Wie behalte ich den Überblick? http://kulturcafe.posterous.com/blogparade-wie-behalte-ich-den-uberblick http://kulturcafe.posterous.com/blogparade-wie-behalte-ich-den-uberblick

Eines lässt sich mit Gewissheit über das Social Web Internet sagen: es wird immer spannender, immer voller, aber auch immer unübersichtlicher. Wer fragt sich nicht mindestens einmal täglich, wie sich die Flut an Informations- und Kommunikationsschnipseln noch bewältigen lässt?


Flickr/Bullgod 

Die Antwort ist scheinbar einfach: it´s the filter, stupid! Aber wie filtern? Klar, wir alle hören und lesen ständig von all den zahlreichen Tools, den Tipps und Tricks. Manches probieren wir aus, anderes lassen wir aus Zeitmangel aus. Dabei geht es doch gerade darum, Zeit zu sparen, Monitoring und Themenmanagement zu optimieren, um möglichst nur das aus dem Meer an Informationen herauszufischen, was wir brauchen. Nicht irgendwie, sondern mit STRATEGIE! Je tiefer ich in das Web eintauche, umso mehr habe ich das Gefühl, dass mir eine solche bislang fehlt. In der Hoffnung, dass es anderen auch so geht und weil ich es schade finde, dass Blogparaden langsam aus der Mode kommen, würde ich gerne einen kleinen Austausch anregen und mache hier gleich mal den Anfang.

Kommunikation

Um meine Facebook und Twitter-Streams im Blick zu behalten, nutze ich Hootsuite, nicht zuletzt wegen der eingebauten Statistik-Funktion. Wer bei Foursquare ist, kann auch diesen Stream mit einfließen lassen. Soweit ich sehe, kann man aber keine Facebook-Gruppen einbinden, die man nicht selber verwaltet - oder habe ich da was übersehen?

Twitter wiederum lässt sich am besten über das Erstellen von Listen filtern. Dafür nutze ich am liebsten Tweetdeck, meine persönlichen Favorites sind in der Liste @HagenKohn/Kulturgezwitscher zusammengefasst.

Google+ nutze ich noch sehr sporadisch, da alle die ich dort treffe auch twittern. Darin liegt aus meiner Sicht das Problem dieses Netzwerks: Google+ will Facebook Konkurrenz mache, ist aber vom Charakter her eher ein Twitter mit mehr Text. Hier fehlt noch ein klares Profil.

Der Shooting-Star Pinterest hat zugegebener Maßen seinen Reiz, als Social Network interessiert mich das vorerst aber nicht - interessante Links und Kommentare aus Pinterest kriegt man auch immer öfter via Facebook und Twitter mit.

Conversocial habe ich noch nicht ausprobiert - hat hier jemand Erfahrungswerte?

 

Informationsmanagement

Wissen ist macht. Aber wie lenke ich die für mich relevanten Informationen zu mir?

Am sinnvollsten erscheint mir zunächst, verschiedene Suchanfragen über Google (Alles, Blogs, News), Twitter-Search (mit und ohne Hashtags) sowie Social-Bookmarks (Delicious oder Diigo) in einem Feedreader zu bündeln. Wer die Resultate weiter komprimieren und verfeinern will, kann Yahoo-Pipes nutzen, allerdings braucht man dafür viel Zeit - das Tool ist ziemlich genial aber eher was für die Technik-Affinen.

Eine effiziente Methode, Facebook thematisch abzugrasen, ist mir nicht bekannt, Anregungen herzlich willkommen!

Als nächstes will ich mich mal intensiv mit Reddit beschäftigen. Mir ist noch nicht ganz klar, wie man das für eine strukturierte Themenrecherche einsetzen kann, ich lasse mich aber gerne überraschen.

 

Soweit fürs erste - ich freue mich auf eure Beiträge bis zum 5. März und die hoffentlich vielen tollen Anregungen! Ziel ist es nicht, alle Tools zusammenzutragen die es gibt, sondern diejenigen welche sich im Alltag bewährt haben.

 

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Sat, 11 Feb 2012 12:46:00 -0800 Warum ich Biomärkte mag (1) http://kulturcafe.posterous.com/warum-ich-biomarkte-mag-1 http://kulturcafe.posterous.com/warum-ich-biomarkte-mag-1

Lpg
(alle haben ganz grimmig geschaut, als ich das Foto machte... )

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Thu, 12 Jan 2012 14:30:00 -0800 Musikalische Sternstunden http://kulturcafe.posterous.com/musikalische-sternstunden http://kulturcafe.posterous.com/musikalische-sternstunden

Es gibt diese magischen Momente, wo sich eine Band genau auf dem Zenit befindet, ganz bei sich selbst ist. Hier zwei Beispiele zu später Stunde.

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Fri, 06 Jan 2012 12:41:00 -0800 Das Turbo-Web. Eine Polemik http://kulturcafe.posterous.com/das-digitale-hamsterrad http://kulturcafe.posterous.com/das-digitale-hamsterrad

Es ist an der Zeit, wieder einmal den Advocatus Diaboli zu spielen - wer mich kennt weiß, wie gerne ich das tue:-)

Frank Tentlers Post Social Web auf Speed hat mich auf ein Thema gebracht, das mich schon länger beschäftigt, über das ich mich aber noch nicht zu bloggen getraut habe. Also um gleich mal den Druck rauszunehmen - ich bin kein Hellseher, sondern nur ein durchschnittlich begabter Mensch, der beobachtet und sich seine Gedanken macht.


(Quelle: Jodi K./ Flickr)

Dennoch wundere ich mich, dass so Viele nicht sehen, was mir offensichtlich erscheint: In diesem Tempo kann es nicht weitergehen! Wer das in Hinblick auf die Wirtschaft sagt, erntet im Allgemeinen Beifall, im Zusammenhang mit dem (Social) Web gelten solche Äußerungen eher als Ausdruck von Querulantentum und Rückständigkeit. Dabei sind doch die globale Wirtschaft und das Web nicht voneinander zu trennen: Ein Beleg dafür ist die schlichte Tatsache, dass unsere Vorstellung von und unser Umgang mit dem Internet heute von ein paar globalen Megafirmen definiert wird, ein anderer sind die giftigen Müllhalden Afrikas, auf denen Kinder die wertvollen Rohstoffe aus dem iPad1 herauslösen um sie für die Produktion des iPad2 wieder verfügbar zu machen (man verzeihe mir die Platitüde). Die Produktpaletten mobiler Endgeräte lösen einander in immer kürzer werdenden Zyklen ab.

Die absurde Beschleunigung des aktuell zu beobachtenden Turbo(web)kapitalismus zieht demnach auch ein gefühltes Getriebensein nach sich, vor allem bei denjenigen, die vom Medium Internet finanziell abhängig sind oder glauben, dies sein zu müssen. Immer mal wieder beschreiben auch digitale Meinungsführer in merkwürdigen Blogposts ihren Überdruss und träumen vom Ausbruch aus dem digitalen Kokon oder von neuem Tatendrang in der Offline-Welt.

Das Hamsterrad, in dem sich all die Webberater, PR-Spezialisten und Content Manager befinden, erzeugt (bei ihnen selbst) die Illusion, dass das Web zum Dreh- und Angelpunkt der Welt geworden ist, ein Leben ohne dasselbe zwar möglich, aber sinnlos sei (frei nach Loriot). In Phasen, wo ich mich selbst intensiv damit beschäftige, glaube ich das zuweilen auch, erhalte aber immer wieder die nötige Erdung durch meine Arbeit mit ganz normalen Web-Usern, zum Beispiel jungen Musikern, die am DigimediaL Weiterbildungsprogramm der UdK Berlin teilnehmen. Diese haben einerseits Spaß daran, ein Tool wie Wordpress kennenzulernen (und kreativ zu nutzen), andererseits betrachten sie Chancen und Risiken des Web sehr reflektiert, teilweise kritisch, in jedem Fall aber entspannt. Von "Speed" oder "Hype" keine Spur. Wer jetzt denkt: Wordpress? Mit was für ollen Kamellen geht denn der Kohn hausieren? - dem sei gesagt: Get real! Komm zurück aus dem imaginierten Elfenbeinturm des unentbehrlichen und alle zu interessieren habenden Turbo-Webs. 

Wie es weitergeht, wage ich nicht zu prognostizieren. Vielleicht könnte es Gerd Leonhard, wenn er nicht so sehr mit der Pflege seiner eigenen Marke beschäftigt wäre. Aber das ist ja gerade das Dilemma: aus der Dauerwerbesendung namens Social Web haben sich digitale Vordenker wie etwa Jaron Lanier weitestgehend zurückgezogen und hinterlassen uns - quasi als Mahnung - wunderbare Websites wie diese (ich meine das beinahe ernst!):

Lanier2

Die "Frühzeit" des Internet habe ich leider nicht miterlebt und ich beneide die "Urväter" darum, dass sie damals mehr Zeit und Muße für eine kreative Nutzung des Internet und das Philosophieren darüber hatten. Diese Zeit kommt nicht wieder, also liegt es an einem selbst, die Dinge in die Hand zu nehmen und die Spreu vom Weizen zu trennen.

Ich persönlich habe zum Beispiel beschlossen, mich für Facebook nicht mehr interessieren zu müssen - nicht für die neue Timeline oder all die anderen wöchentlichen Neuerungen und auch nicht für die Updates meiner lieben "Freunde" (wer wirklich was zu sagen hat, den treffe ich auch bei Twitter an, in meinem RSS-Reader oder - noch besser - in der Kneipe). Die einzige Ausnahme stellt eine kleine aber feine FB-Gruppe Berliner Social-Web-Leute dar, ich hoffe aber, dass wir damit bald woandershin ziehen werden. Manipulative Kommerzangebote wie Klout verabscheue ich noch mehr als Juwelo-TV, also bleiben (abgesehen von wenigen Ausnahmen) meine beiden Blogs und Twitter. Vielleicht irgendwann nur noch ein Blog, den eine Handvoll Leute gut findet, weil ich dann die Zeit haben werde, interessante, gut recherchierte Artikel zu posten. Oder schalte ich ganz aus? Vielleicht hilft Loriot?

Ein Leben ohne Internet ist zwar unmöglich aber sinnvoll.
 

Update:
der Satz über die FB-Freunde war etwas unbedacht formuliert, da sich in der Tat viele liebe und echte Freunde darunter befinden. Mich interessieren auch weiterhin deren Posts, sofern ich zufällig mal reinschaue, was in nächster Zeit aber seltener vorkommen wird... 

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Tue, 15 Nov 2011 06:01:00 -0800 Schöne Aktion von "Spieltz": Weihnachtswichtel für einen guten Zweck http://kulturcafe.posterous.com/schone-aktion-von-spieltz-weihnachtswichtel-f http://kulturcafe.posterous.com/schone-aktion-von-spieltz-weihnachtswichtel-f

Nicht ganz uneigennützig möchte ich auf eine tolle Crowdsourcing-Aktion hinweisen, die sich Karin Janner für ihr Startup Spieltz ausgedacht hat. Zugunsten der Hilfsorganisation Project Human Aid (die ich mit begründet habe) sind alle künstlerisch oder grafisch Begabten aufgerufen, mit einem selbst gestalteten Motiv zum Weihnachtswichtel-Roulette beizutragen. Ganz nebenbei eine schöne Geschenkidee - kann man zu dieser Zeit ja gut gebrauchen :-)

Wichtel

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Mon, 17 Oct 2011 04:08:00 -0700 Acoustic Laptop http://kulturcafe.posterous.com/acoustic-laptop http://kulturcafe.posterous.com/acoustic-laptop

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Sat, 17 Sep 2011 12:12:00 -0700 stARTtogether am 22. Sept. in Berlin: Crowdfunding + Crowdsourcing im Kulturmanagement http://kulturcafe.posterous.com/starttogether-am-22-sept-in-berlin-crowdfundi http://kulturcafe.posterous.com/starttogether-am-22-sept-in-berlin-crowdfundi

Das Social Media Meetup im Jüdischen Museum habe ich Dank der Deutschen Bahn leider knapp verpasst. Zum nächsten Berliner stARTtogether möchte ich es aber auf jedenfall schaffen - auch wenn diesmal nicht Vioworld Partner ist... aber keine Sorge, auch in der altbewährten Konstellation wird es in diesem Jahr noch ein Treffen geben...

Zum kommenden Event hat Karin Janner bereits alle wichtigen Infos veröffentlicht

Turnhalle
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Wed, 14 Sep 2011 07:10:00 -0700 Social Media Meetup im Jüdischen Museum Berlin http://kulturcafe.posterous.com/social-media-meetup-im-judischen-museum-berli http://kulturcafe.posterous.com/social-media-meetup-im-judischen-museum-berli

Dass der Museumsbereich anderen Kultursparten in Sachen Social Media eine Nasenlänge voraus hat, ist nicht zu übersehen. Das Jüdische Museum Berlin z. B. hat nicht nur eine Mitarbeiterin für den Social Web Bereich, sondern auch richtig gute Ideen: am Samstag, den 17. Sept. findet anlässlich der aktuellen Heimatkunde-Ausstellung ein Social Media Meetup statt, in dessen Rahmen sich Blogger und Twitteristi kostenlos die Ausstellung ansehen und sich im Anschluss bei einem Glas Sekt darüber austauschen können. Die Nutzung von Mobiltelefonen ist natürlich ausdrücklich erwünscht.

Ich gehe hin. Wer kommt mit?

Jmb

 

 

 

 

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Tue, 13 Sep 2011 02:22:11 -0700 Untitled http://kulturcafe.posterous.com/69988783 http://kulturcafe.posterous.com/69988783

Wieviel - oder besser gesagt wie wenig - eine durchschnittliche, solide Band mit ihrer Musik im Internet verdient, zeigt ein aktueller Blogpost auf Techdirt. Für mich ein Indiz dafür, dass sich nicht die Vermarktungschancen geändert haben, sondern nur die Verteilung der Einnahmen.

Während man früher ein paar CDs bei Konzerten oder im Bekanntenkreis verkaufte, hat man heute vielleicht ein paar hundert Downloads zu Pfennigbeträgen. Unterm Strich kommt dasselbe bei rum.

Bands-marketing

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Thu, 08 Sep 2011 01:32:00 -0700 The Ultimate Machine http://kulturcafe.posterous.com/the-ultimate-machine http://kulturcafe.posterous.com/the-ultimate-machine

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Tue, 06 Sep 2011 06:35:00 -0700 Die Duisburger Philharmoniker killen ihren Blog - ein Erklärungsversuch http://kulturcafe.posterous.com/duisburger-philharmoniker-killen-ihren-blog-e http://kulturcafe.posterous.com/duisburger-philharmoniker-killen-ihren-blog-e

Als wir mit Vioworld vor drei Jahren zu bloggen anfingen, war der erste Link in unserer Blogroll der DaCapo Blog. Als erstes deutsches Orchester wagten sich ausgerechnet die Duisburger 2008 ins Web 2.0, lange vor den Berliner Philharmonikern, die ja heute mit ihrer Digital Concert Hall als Vorreiter gelten. Sowohl neue wie auch alte Medien waren voll des Lobes, der Imagegewinn enorm. Warum nach drei erfolgreichen Jahren nun plötzlich das Aus kommt, scheint man auch im eigenen Haus nicht so genau zu wissen. Der Tenor des Abschieds-Posts: Wir sind stolz auf unseren Blog, also hören wir jetzt auf! Hä?

Socialsuicide

Umso unverständlicher ist diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass man die Facebook- und Twitter-Accounts weiter laufen lässt. Das sieht schon arg nach einer Kurzschlusshandlung aus, die personelle und/oder finanzielle Hintergründe haben dürfte - eine einsame (und brachiale) Entscheidung von oben?

Da uns das Orchester selbst die Erklärung schuldig bleibt, ist man auf eigene Spekulationen angewiesen. Hier ein paar unstrukturierte Gedanken zum Thema:

  • es ist grundsätzlich besser, ganz auf Social Media zu verzichten, als dies halbherzig und "nebenbei" zu betreiben
  • Social Media ist nicht für jedermann und jede Einrichtung lebensnotwendig. Jeder Mensch und jede Einrichtung sollte für sich entscheiden, welche Art der Kommunikation zu ihm passt
  • noch schlimmer als eine halbherzige Social-Web-Kommunikation ist jedoch eine gute und engagierte Social-Web-Präsenz, die plötzlich eingestellt wird. Man kann nicht erst eine Community aufbauen und diese dann ratlos zurücklassen.
  • das Engagement im Social Web steigert nicht notwendigerweise den Kartenverkauf, zugegeben. Aber ist das der einzige Faktor, der interessiert?
  • in Duisburg offenbar schon, anders ist diese Entscheidung nicht zu erklären. Wenn es nur darum ging, eine Freelancer-Stelle einzusparen - umso schlimmer.
  • solche Kurzschlulsshandlungen sind unverzeihlich, haben aber vielleicht ihre Ursache in überzogenen Erwartungen, die von einem gewissen Social-Web-Hype geschürt werden. Das sollten gerade diejenigen bedenken, die von dieser Branche (und diesem Hype) leben. Je höher die Erwartngen geschraubt werden, umso größer die mögliche Enttäuschung.
  • Liebe Philharmoniker, lieber Herr Wendel: bitte nochmal drüber nachdenken! Euer Blog hatte hat viele Freunde!

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Thu, 25 Aug 2011 03:27:00 -0700 DigimediaL auf der Berlin Music Week http://kulturcafe.posterous.com/digimedial-auf-der-berlin-music-week http://kulturcafe.posterous.com/digimedial-auf-der-berlin-music-week

Als vor zwei Jahren die gebeuteltete Musikindustrie die Popkomm absagte, rief das die Kreativen der Branche auf den Plan, alternative Konzepte zu entwickeln. Herausgekommen ist dabei eine spannende, bunte Mischung aus Branchentreff (die Popkomm ist wieder dabei), Konzerten (Music Week) und einem offenen Community-Forum (a2n).

So erscheint es nur konsequent, dass der Musiker-Lehrgang "DigimediaL" an der UdK einen Vertiefungsworkshop zum Thema Musikermarketing und Social Web anbietet.

Und das sind die Termine:

6. September 2011, 9:30 bis 12:45 Uhr
Crowdfunding (Jens Kupillas & Matthias Krebs) Finanzierung von Musikprojekten im Social Web 

6. September 2011, 14:00 bis 17:15 Uhr
Musikdistribution im Social Web (Rayn Rauscher)
Distributionsplattformen und Promotion-Tools

8. September 2011, 9:30 bis 12:45 Uhr
Guide für das Album-Release (Desiree Vach & Patrick Wagner)
Schritte für ein erfolgreiches Album-Release

8. September 2011, 14:00 bis 17:15 Uhr
Der Mensch als Marke im Musikmarketing (Prof. Dr. Dieter Herbst)
Professionelle Markenbildung für Musiker/-innen

Die 180minütigen Kurse finden in der UdK Berlin, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin | Raum 340 statt. Alle vier Vertiefungsworkshops sind einzeln buchbar, die Kostenbeteiligung beträgt 30 € pro Veranstaltung. Anmeldeschluss ist der 29.08.2011. Weitere Informationen unter digimedial@udk-berlin.de.

Der nächste reguläre Zertifikatskurs startet wieder am 19. September. Ausführliche Infos liefert auch ein Artikel in der Zeitschrift Das Orchester.

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Tue, 23 Aug 2011 05:33:00 -0700 Berühmt, aber arm http://kulturcafe.posterous.com/66700808 http://kulturcafe.posterous.com/66700808

Kaum ein Beruf ist so hart und gleichzeitig so schlecht bezahlt wie der des Schauspielers. Dieser Beitrag zeigt es mal wieder...

 

 

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